Sterne der Milchstraße überschwemmen die Erde mit nicht nachweisbaren Neutrinos

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Unsere Galaxie, die Milchstraße, ist nicht nur ein Wirbel aus Sternen; Es ist ein unermüdlicher Emittent von Neutrinos – winzigen, fast nicht nachweisbaren subatomaren Teilchen. Wissenschaftler haben nun das schiere Volumen dieser Neutrinos berechnet, die von fernen Sternen auf die Erde bombardieren, und dabei einen kosmischen Regenguss aufgedeckt, der noch nicht direkt beobachtet wurde.

Neutrinoflut: Zahlen und Ursprünge

Ungefähr 1.000 Neutrinos von Sternen außer unserer Sonne passieren jede Sekunde Ihren Körper. Das mag beträchtlich erscheinen, verblasst aber im Vergleich zu den 100 Millionen Mal häufiger vorkommenden solaren Neutrinos. Da die Sonne so nah ist, dominiert sie den Neutrino-Hintergrund. Allerdings erzeugt die kombinierte Leistung der Milliarden Sterne der Milchstraße einen nachweisbaren – aber schwer fassbaren – galaktischen Neutrinofluss.

Warum ist das wichtig? Neutrinos sind für das Verständnis stellarer Prozesse und der galaktischen Entwicklung von grundlegender Bedeutung. Sie enthüllen, was im Inneren von Sternen geschieht, was Licht nicht erkennen kann. Die Tatsache, dass wir diese galaktischen Neutrinos noch nicht entdeckt haben, bedeutet nicht, dass sie nicht da sind; Das bedeutet, dass unsere Erkennungsmethoden verbessert werden müssen.

So funktioniert die Berechnung

Die Forscher kombinierten Daten der Raumsonde Gaia der Europäischen Weltraumorganisation (die Sterne mit beispielloser Präzision kartiert) mit Modellen der galaktischen Entstehung und der Lebenszyklen von Sternen. Die Berechnungen zeigen, dass ein erheblicher Teil dieser galaktischen Neutrinos aus dem dicht gepackten galaktischen Zentrum stammt, so dass Richtungsdetektoren sie isolieren könnten.

Die Herausforderung der Erkennung

Die Hauptschwierigkeit besteht darin, diese galaktischen Neutrinos von der überwältigenden Flut solarer Neutrinos zu unterscheiden. Physiker schlagen den Einsatz von Detektoren vor, die die Richtung einfallender Teilchen genau bestimmen können. Eine Schlüsselstrategie wäre es, sich auf Neutrinos zu konzentrieren, die vom galaktischen Zentrum und nicht von der Sonne kommen.

Warum galaktische Neutrinos nachweisen?

Beim Nachweis dieser Neutrinos geht es nicht nur darum, ihre Existenz zu bestätigen; es würde unser Verständnis von Folgendem bestätigen:

  • Sternentwicklung: Wie Sterne leben und sterben.
  • Neutrinophysik: Das Verhalten dieser schwer fassbaren Teilchen.
  • Galaktische Entstehung: Die Geschichte unserer Galaxie.

„Es beweist, dass wir unsere Galaxie verstehen, die Sterne in unserer Galaxie – Dinge, die wir jede Nacht am Himmel sehen.“ – Pablo Martínez-Miravé, Universität Kopenhagen.

Im Wesentlichen wäre der Nachweis dieser Neutrinos eine starke Bestätigung unserer kosmologischen Modelle. Das Universum ist voller Signale, aber viele sind zu schwach oder zu dunkel, um sie leicht erkennen zu können. Dies ist ein solcher Fall.

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