Seit heute, dem 8. Februar 2025, befindet sich der Mond in der Phase des Waning Gibbous, was bedeutet, dass er im sichtbaren Licht allmählich kleiner wird. Laut dem Daily Moon Guide der NASA sind derzeit etwa 62 % der Mondoberfläche beleuchtet. Das bedeutet, dass der beleuchtete Teil jede Nacht kleiner wird, wenn sich der Mond dem dritten Viertel nähert.
Was Sie heute Abend sehen können
Allein mit Ihren Augen können Sie markante Mondmerkmale wie die Mares Vaporum und Imbrium (Dampf- und Regenmeere) sowie das Aristarch-Plateau erkennen. Ein Fernglas wird weitere Details offenbaren, darunter die Clavius- und Archimedes-Krater und die schroffen Alpengebirge. Für diejenigen mit Teleskopen ist noch mehr zu sehen: die Landeplätze der Apollo 14- und 15-Missionen sowie die gewundene Rima Ariadaeus (eine Mondrinne oder ein Mondkanal).
Mondphasen verstehen
Der Mond durchläuft einen vollständigen Zyklus in etwa 29,5 Tagen, der Zeit, die er benötigt, um die Erde einmal zu umkreisen. Während dieses Zyklus sehen wir unterschiedliche Mengen an Sonnenlicht, die vom Mond reflektiert werden, wodurch die Phasen entstehen. Die Rotation des Mondes ist gezeitenabhängig mit der Erde verbunden, was bedeutet, dass uns immer dieselbe Seite zugewandt ist.
Hier ist eine Aufschlüsselung der acht Mondphasen:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne; Die uns zugewandte Seite ist dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (nördliche Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte ist angezündet, aber noch nicht voll.
- Vollmond: Das gesamte sichtbare Gesicht ist beleuchtet.
- Waning Gibbous: Das Licht beginnt auf der rechten Seite zu verblassen.
- Drittes Viertel (Letztes Viertel): Die Hälfte des Mondes ist auf der linken Seite beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Streifen verbleibt auf der linken Seite, bevor er wieder verschwindet.
Wann ist mit dem nächsten Vollmond zu rechnen?
Der nächste Vollmond findet am 3. März statt. Die Beobachtung des Mondzyklus hilft, das ständige Zusammenspiel zwischen Erde, Mond und Sonnenlicht zu verstehen. Dies ist eine Erinnerung an die dynamische Natur unserer himmlischen Nachbarschaft.





















