Citizen Astronomers: Wie Hobbyisten die Erde vor Asteroiden verteidigen

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Jahrzehntelang schien die Verteidigung des Planeten gegen erdnahe Asteroiden eine Aufgabe zu sein, die professionellen Astronomen mit millionenschweren Teleskopen vorbehalten war. Heute ändert sich das: Citizen-Science-Programme, die von Unternehmen wie Unistellar ins Leben gerufen wurden, machen die Verfolgung und Analyse von Asteroiden für alltägliche Himmelsbeobachter zugänglich.

Der Aufstieg der verteilten Astronomie

Die intelligenten Teleskope von Unistellar, darunter Odyssey, eQuinox 2 und eVscope 2, ermöglichen es Hobbyisten, gemeinsam mit dem SETI-Institut direkt zur Forschung beizutragen. Dies beschränkt sich nicht nur auf die Verteidigung des Planeten; Bürger können Asteroidenbedeckungen und Exoplanetentransite beobachten und sogar Satelliten verfolgen. Der Schlüssel liegt in einem verteilten Netzwerk, das die Einschränkungen traditioneller Observatorien – hohe Kosten, eingeschränkter Zugang und geografische Einschränkungen – umgeht.

Dieses von Projekten wie SETI@home inspirierte Modell nutzt die Kraft vieler Augen statt einiger weniger. Professionelle Observatorien sind überbucht, was zeitnahe Beobachtungen erschwert. Indem Unistellar weltweite Nutzer dazu ermutigt, Beiträge zu leisten, wandelt Unistellar individuelle Beobachtungen in wertvolle wissenschaftliche Daten um.

Greifbare Auswirkungen: Die DART-Mission und darüber hinaus

Bei Citizen Science geht es nicht nur um das Sammeln von Daten; es geht darum, echte Entdeckungen zu machen. Eines der auffälligsten Beispiele war der Double Asteroid Redirection Test (DART) der NASA. Ein Unistellar-Teleskop in Südafrika hat entscheidende Bilder des Einschlags aufgenommen, Daten, die später veröffentlicht wurden und die Ablenkung des Asteroiden bestätigten.

Forscher verlassen sich auch auf Beobachtungen von Bürgern, um interstellare Objekte wie den Kometen 3I/Atlas zu charakterisieren. Eine einzige Beobachtung eines Unistellar-Benutzers ermöglichte es Wissenschaftlern, seine Helligkeit mit beispielloser Genauigkeit zu messen. Dies zeigt, wie Amateurastronomen kritische Lücken in der professionellen Forschung schließen können.

So engagieren Sie sich

Der Prozess ist unkompliziert:

  1. Besorgen Sie sich ein Unistellar-Smart-Teleskop.
  2. Registrieren Sie ein Konto für das Citizen Science-Programm.
  3. Finden Sie bevorstehende Ereignisse mithilfe des Vorhersagetools für wissenschaftliche Ereignisse.
  4. Geben Sie Koordinaten (Rektaszension und Deklination) in die Unistellar-App ein.
  5. Daten zur Analyse einreichen.

Das Unistellar-Netzwerk bietet direktes Feedback, hilft Benutzern bei der Optimierung ihrer Beobachtungen und bietet sogar Co-Autorenschaft bei veröffentlichten Forschungsergebnissen.

Die Zukunft: Web3 und astronomische Belohnungen

Unistellar arbeitet mit Skymapper zusammen, um die Web3-Technologie in das Netzwerk zu integrieren. Dies bedeutet, Bürgerwissenschaftler mit Token für verifizierte Beobachtungen zu belohnen und so ein Ökosystem zu schaffen, in dem Einzelpersonen ihre eigenen Forschungsprojekte finanzieren können.

Ziel ist es, die Weltraumforschung zu demokratisieren und jeden Beobachter zu einem Teilnehmer an der Entdeckung zu machen.

Diese Zukunft sieht ein Netzwerk intelligenter Teleskope vor, die nicht nur professionelle Observatorien ergänzen, sondern auch eine unabhängige Infrastruktur für astronomische Durchbrüche aufbauen.

Kurz gesagt, die Ära der Bürgerastronomie ist da und sie verändert die Art und Weise, wie wir unseren Planeten erforschen und schützen.

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