Martian Gems: Perseverance Rover entdeckt Rubin und Saphir auf dem Roten Planeten

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Der Rover Perseverance hat auf dem Mars eine beispiellose Entdeckung gemacht: mikroskopisch kleine Rubin- und Saphirkörner, eingebettet in Marskiesel. Dies ist das erste bestätigte Vorkommen dieser kostbaren Edelsteine ​​auf dem Planeten und stellt bestehende Annahmen über die Geologie des Mars in Frage.

Unerwartete Komposition

Forscher unter der Leitung von Ann Ollila vom Los Alamos National Laboratory entdeckten die verräterischen Anzeichen von Korund – der Mineralfamilie, zu der Rubine und Saphire gehören – während sie das SuperCam-Instrument von Perseverance verwendeten. Die SuperCam verwendet Laser, um die Gesteinszusammensetzung zu analysieren, Oberflächen abzubrennen oder Lumineszenz zu induzieren, um darunter liegende Materialien freizulegen. Die Analyse von Gesteinen namens Hampden River, Coffee Cove und Smiths Harbor ergab nahezu identische Ergebnisse wie im Labor getestete Rubine und bestätigte das Vorhandensein von Korundkörnern.

Warum das wichtig ist: Die Geologie des Mars neu überdacht

Die Entdeckung ist bedeutsam, da die Korundbildung auf der Erde typischerweise mit tektonischer Aktivität zusammenhängt, die auf dem Mars nicht vorhanden ist. Die Rubine und Saphire der Erde entstehen unter starkem Druck und spezifischen chemischen Bedingungen, die durch die Verschiebung tektonischer Platten entstehen. Auf dem Mars mit seiner stabilen Kruste gibt es diesen Prozess nicht. Dies deutet darauf hin, dass die Mars-Edelsteine ​​wahrscheinlich durch einen anderen Mechanismus entstanden sind: energiereiche Einschläge von Meteoriten, die aluminiumreichen Staub komprimieren und erhitzen.

„Ich war sehr überrascht“, sagte Allan Treiman vom Lunar and Planetary Institute und betonte die unerwartete Natur des Fundes. Das Vorhandensein aluminiumreicher Vorkommen auf dem Mars in Kombination mit häufigen Einschlägen macht diese Entdeckung im Nachhinein zwar plausibel, aber dennoch bemerkenswert.

Größe und Sichtbarkeit

Die Korundkörner sind winzig – sie haben einen Durchmesser von weniger als 0,2 Millimetern –, sodass ihre genaue Farbe (Rubinrot oder Saphirblau) anhand von Bildern nicht bestimmt werden kann. Trotz ihrer geringen Größe fluoreszieren die Edelsteine ​​hell, wenn sie vom SuperCam-Laser getroffen werden, was ihre Anwesenheit bestätigt.

Die Entdeckung wirft neue Fragen zur Mineralogie des Roten Planeten und zu den Bedingungen auf, unter denen sich Edelsteine ​​in nichttektonischen Umgebungen bilden können. Zukünftige Forschungen könnten sich auf die Identifizierung größerer Proben für eine detaillierte Analyse konzentrieren und möglicherweise Aufschluss darüber geben, ob Rubine und Saphire vom Mars im Vergleich zu ihren Gegenstücken auf der Erde einzigartige Eigenschaften aufweisen.

Dieser Fund unterstreicht das Potenzial für überraschende Entdeckungen auf dem Mars und stellt unser Verständnis der Planetenentstehung und geologischen Prozesse in Frage.

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