Der Mond befindet sich derzeit in der Phase des zunehmenden Halbmondes, was bedeutet, dass ein kleiner, aber wachsender Mondstreifen am Nachthimmel sichtbar ist. Am Dienstag, 23. Dezember 2025, sind etwa 11 % der Mondoberfläche beleuchtet. Diese Phase folgt auf eine Periode relativer Dunkelheit und geht dem Übergang zum Vollmond voraus.
Was Sie heute Abend sehen können
Auch ohne optische Hilfe können Beobachter dunklere Regionen erkennen, die Mares (große, dunkle Basaltebenen) genannt werden. Insbesondere das Mares Crisium und das Mare Fecunditatis sind mit bloßem Auge sichtbar. Wer ein Fernglas oder ein Teleskop besitzt, kann auch den Endymion-Krater erkennen, ein markantes Einschlagmerkmal.
Die Sichtbarkeit dieser Merkmale wird durch den Winkel des Sonnenlichts bestimmt, das auf die Mondoberfläche trifft, während dieser die Erde umkreist. Die Lichtmenge, die wir sehen, ändert sich täglich und erzeugt den bekannten Mondzyklus.
Bevorstehender Vollmond
Der nächste Vollmond findet am 3. Januar 2025 statt. Der vorherige Vollmond war am 4. Dezember 2025. Der Mondzyklus vom Neumond zum Vollmond und zurück dauert etwa 29,5 Tage.
Mondphasen verstehen
Die Phasen des Mondes sind eine natürliche Folge seiner Umlaufbahn um die Erde und der wechselnden Winkel des Sonnenlichts, das von seiner Oberfläche reflektiert wird. Obwohl wir immer die gleiche Seite des Mondes sehen, variiert die Beleuchtungsstärke, wodurch acht verschiedene Phasen entstehen:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und macht seine sichtbare Seite dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes leuchtet auf der rechten Seite.
- Waxing Gibbous: Mehr als die Hälfte ist angezündet, aber noch nicht voll.
- Vollmond: Das gesamte Gesicht des Mondes ist beleuchtet.
- Waning Gibbous: Das Licht beginnt auf der rechten Seite nachzulassen.
- Drittes Viertel: Die linke Seite ist halb beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen verbleibt auf der linken Seite, bevor er verschwindet.
Diese Phasen sind nicht nur ein schöner Anblick; Sie haben seit Jahrtausenden Kulturen, Landwirtschaft und sogar Mythologie beeinflusst. Der Zyklus geht weiter, angetrieben durch Schwerkraft und Orbitalmechanik, und sorgt so für eine vorhersehbare und dennoch fesselnde Himmelsdarstellung.
Der Mondphasenzyklus ist konsistent und seine Beobachtung stellt eine einfache, aber tiefgreifende Verbindung zum Kosmos her.





















