Der erste Vollmond im Jahr 2026 wird ein Supermond sein und damit den Trend zu größeren, helleren Monddarstellungen fortsetzen, der Ende 2025 begann. Das bedeutet, dass der Januar ein weiteres beeindruckendes Himmelsereignis für Sterngucker bereithält. Aber warum erscheinen diese Monde größer und was bedeutet eigentlich der Begriff „Supermond“?
Was macht einen Supermoon so besonders?
Ein Supermond ist kein spezieller Typ von Mond, sondern ein Vollmond, der auftritt, wenn sich der Mond an oder in der Nähe seines erdnächsten Punktes auf seiner Umlaufbahn befindet – einem Punkt, der Perigäum genannt wird. Aufgrund dieser Nähe erscheint der Mond bis zu 14 % größer und 30 % heller als in seiner größten Entfernung. Obwohl dieser Unterschied mit bloßem Auge nicht immer erkennbar ist, führt er zu einer deutlich dramatischeren Präsenz des Mondes am Nachthimmel.
Wann man den Wolfsmond im Januar sehen kann
Der Vollmond im Januar 2026 wird am Samstag, dem 3. Januar, gegen 5:02 Uhr ET seinen Höhepunkt erreichen. Dies bedeutet, dass es über Nacht bis in die frühen Morgenstunden dieses Tages am sichtbarsten ist.
Der Name: Warum „Wolf Moon“?
Traditionell ist der Vollmond im Januar als „Wolfsmond“ bekannt. Dieser Name stammt aus der Folklore und spiegelt den Glauben wider, dass Wölfe zu dieser Jahreszeit aktiver und lautstarker waren. Obwohl die moderne Wissenschaft dies nicht konkret bestätigt, blieb der Name aufgrund kultureller Assoziationen mit Wintermonaten und Tierverhalten hängen.
Über den Januar hinaus: Der Mondzyklus
Der Mond durchläuft während seiner 29,5-tägigen Umlaufbahn um die Erde acht verschiedene Phasen. Diese Phasen werden dadurch bestimmt, wie viel von der sonnenbeschienenen Oberfläche des Mondes aus unserer Perspektive sichtbar ist:
- Neumond: Unsichtbar, da die sonnenbeschienene Seite von der Erde weg zeigt.
- Wachsender Halbmond: Ein Lichtstrahl erscheint, der jede Nacht wächst.
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte ist angezündet und nähert sich der Fülle.
- Vollmond: Vollständig beleuchtet.
- Waning Gibbous: Das Licht beginnt schwächer zu werden.
- Letztes Viertel: Die gegnerische Hälfte wird ab dem ersten Viertel beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein letzter Splitter, bevor er wieder verschwindet.
Der nächste Vollmond findet am 1. Februar 2026 statt und setzt diesen Zyklus der Mondphasen fort.
Supermonde wie der im Januar erinnern an die dynamische Beziehung zwischen der Erde und ihrem natürlichen Satelliten. Das Verständnis dieser Ereignisse kann unsere Wertschätzung für den Kosmos und die schlichte Schönheit der Beobachtung des Nachthimmels bereichern.





















