Wie der Traumstein das Chaos in Wonder Woman 1984 antreibt

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Es sieht aus wie ein hübscher Stein. Nur ein leuchtender, grünlicher Edelstein, der auf einem Sockel in einem Museum steht. Aber in „Wonder Woman 1984“ ist dieser Stein der Grund dafür, dass alles aus den Fugen gerät. Er heißt Traumstein und ist im Grunde eine kosmische Falle. Die Regel ist einfach, wenn man es so nennen kann: ein Wunsch pro Person. Klingt harmlos, oder? Wer möchte nicht einen einzigen Wunsch haben?

Das Problem ist nicht der Wunsch selbst. Es sind die Kosten.

Das Artefakt zieht nicht nur Magie aus dem Nichts. Es kostet ein Stück deiner Seele. Und wenn Sie Teile von sich selbst aufgeben, um das zu bekommen, was Sie wollen, verlieren Sie allmählich, wer Sie sind. Das ist nicht nur metaphorisch. Wir sehen, wie Zivilisationen unter der Last dieser Geschäfte zusammenbrechen. Die Geschichte ist übersät mit Gesellschaften, die nach dem Stein griffen und sich dadurch selbst verbrannten.

Diana Prince von Gal Gadot weiß das. Sie hat das Muster gesehen. Sie hat versucht, den Stein zu verstecken, ihn sicher aufzubewahren und ihn von Leuten fernzuhalten, die den Preis nicht verstehen. Aber Geheimnisse bleiben nicht ewig geheim, vor allem nicht im Washington D.C. der 1980er Jahre, wo Gier der nationale Zeitvertreib ist.

Auftritt Maxwell Lord.

Pedro Pascal spielt ihn mit einer charmanten, verzweifelten Energie. Er ist ein Geschäftsmann, der glaubt, das Universum überlisten zu können. Er möchte, dass der Stein sein Leben repariert, höher steigt und jemand Wichtiges ist. Die Seelensteuer ist ihm egal. Er will einfach nur den Sieg. Und wenn ihm dieser Wunsch erfüllt wird, verändert es ihn. Es macht ihn mächtig. Es macht ihn gefährlich.

Dann ist da noch Barbara Minerva.

Kristen Wiig verwandelt diese Figur von einem stillen, übersehenen Archäologen in eine schreckliche Naturgewalt. Sie möchte stark sein. Respektiert werden. Der Stein gewährt es, aber er verdreht den Wunsch. Sie wird zum Geparden. Ein buchstäbliches Raubtier. Ihre Stärke geht mit einem wilden Hunger und einem Kontrollverlust einher. Sie ist nicht nur mächtig; sie ist instabil.

Diana steckt mittendrin fest.

Sie muss Maxwell Lord davon abhalten, den Stein zu benutzen, um die Realität neu zu schreiben. Sie muss ihre Freundin Barbara retten, auch wenn Barbara versucht, sie zu töten. Es ist eine schwere Aufgabe für den Amazonas. Denn das Besondere am Traumstein ist: Er ist nicht nur ein Objekt. Es ist ein Spiegel. Es zeigt den Menschen, was sie am meisten wollen, und nimmt es ihnen dann wieder weg, sobald ihnen klar wird, was sie getan haben.

Der Film spielt in den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, das von Exzess und allem, was man haben will, besessen ist. Der Traumstein ist die ultimative Verkörperung dieser Denkweise. Holen Sie sich alles, was Sie wollen. Jetzt. Machen Sie sich keine Sorgen wegen der Rechnung.

Diana erkennt schnell, dass man einen Wunsch nicht mit Gewalt bekämpfen kann. Du kannst keinen Wunsch erfüllen. Man muss sich damit auseinandersetzen. Man muss es verstehen. Sie muss Maxwell Lord nicht nur mit ihren Panzerhandschuhen bekämpfen, sondern mit der Wahrheit. Die Wahrheit, dass jeder Wunsch seinen Preis hat. Diese Macht ohne Opfer ist nur Diebstahl.

Es steht nicht nur global auf dem Spiel. Sie sind persönlich.

Wenn Maxwell Lord den Stein benutzt, um die Welt neu zu gestalten, seine Fehler rückgängig zu machen und seine Firma zurückzugewinnen, löscht er Menschen aus. Dianas Erinnerungen an ihn löschen. Löschen der

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