10.000-Dollar-Zoom oder 1.000-Dollar-Fehler

0
11

Primzahlen tun weh. Nicht Ihr Thema. Deine Arme.

Lange feste Objektive sind teure Bausteine, die erstklassige Qualität liefern. Aber sie zoomen nicht. Hier kommt das RF 100-3300mm f/2.8L von Canon zum Einsatz. Moment, es sind 100 bis 300. Dieses Ding hält f/2,8 während der gesamten Fahrt offen. Profis wollen es.

Dann ist da noch das Preisschild.

10.500 $. Autsch. Das ist nichts für Wochenendwanderer. Es ist für die wenigen Leute, die mit ihrer Kamera Geld verdienen. Wir haben es gekauft, um zu sehen, ob die Leistung die Belastung Ihres Geldbeutels rechtfertigt.

Bauen und fühlen

Es ist hell.

Für das, was es ist, überraschend leicht. Leichter als das Sigma 60-60 Sport. Tatsächlich könnte es bei dieser Brennweite das leichteste f/3,8 auf dem Markt sein. Der Zoom erfolgt intern, sodass er sich nicht ausdehnt und albern aussieht. Es fühlt sich kompakt an. Ausgewogen.

Trotzdem. Morgen schmerzen die Schultern.

Canon dichtet es gegen Staub und Regen ab. Das würde man zu diesem Preis erwarten. Die Beschichtung frisst Blendung zum Frühstück. Kein Geisterbild. Nur ein solides, steifes Objektiv der L-Serie, das nach teurem Kunststoff und Magnesium riecht.

Überall sind Knöpfe. Standardausstattung: AF/MF, IS-Umschaltung. Es gibt auch einen Stabilisierungswähler.

  • Modus 1 zum Stillstand
  • Modus 2 zum Schwenken
  • Modus 3 für Dinge, die sich unregelmäßig bewegen

Es gibt einen Schalter für den voreingestellten Fokus. Sie fokussieren sich vorher auf eine bestimmte Stelle. Kommt da Action? Legen Sie den Schalter um. Erledigt. Oder legen Sie es als benutzerdefinierte Funktion fest. Was auch immer funktioniert.

Warum kostet es so viel? Hier gibt es keine revolutionäre Technologie. Es ist nur Ingenieurskunst. Interner Zoom, professionelle Wetterabdichtung, winzige Größe. Canon hat alle Premium-Tricks in eine Röhre gepackt.

Bildqualität

Es ist wunderschön.

Zeitraum. Die Aufnahmen sind gestochen scharf. Sauber. Mängel sind praktisch nicht vorhanden. Es gibt leichte Verzerrungen an den Rändern, aber Lightroom behebt das mit zwei Klicks. Wenn Sie Pixel-Peeper nicht nebeneinander vergleichen, werden Sie es nicht bemerken. Chromatische Aberration? Gegangen. Vignettierung? Abwesend.

Federn knallen. Fellsträhnen trennen sich.

Bokeh ist cremig. Weich. Diese Unschärfe von f/2,8 isoliert Ihren Vogel perfekt vom Hintergrundchaos.

Wir haben jede Kombination getestet. f/2,8 bis f/11 über 100, 200 und 300 Millimeter. Die Zahlen erzählen eine langweilige, aber aussagekräftige Geschichte. Bei einer Öffnungsweite von 100 mm ist das in Ordnung. Blenden Sie auf f/5,6 ein und der Kontrast gewinnt. Am besten ist eine Breite von 200 und 300 mm.

Schärfezentren.

Die Ecken sind weit offen weicher. Bei Blende 8 erhalten Sie scharfe Ecken. Ist es wichtig? In der Tierfotografie nein. Ihr Motiv steht im Mittelpunkt. Durch die verschwommenen Ecken geht die Aufnahme nicht verloren.

Dienstprogramm

f/2,8 bleibt offen. Das bedeutet kurze Verschlusszeiten. Gute Nachrichten für eingefrorene Bewegung. Gute Nachrichten für schwaches Licht im Morgengrauen oder in Innenräumen.

100–30 mm sind nicht lang genug für winzige Spatzen aus einer Entfernung von einer Meile. Es ist großartig für Pferde. Ideal für Safaris. Ideal für Indoor-Arenen.

Kein Objektivwechsel bedeutet, dass Sie weniger Momente verpassen. Staub bleibt draußen. Regen bleibt aus.

Wenn Sie den 1,4-fachen Konverter hinzufügen, erhalten Sie 140 bis 420 mm. Fügen Sie den 2-fachen Konverter hinzu, und Sie sehen 200 bis 600 mm. Die Reichweite vergrößert sich, ohne dass ein neuer Prime gekauft werden muss.

Auch die Bildstabilisierung hilft. Canon bewertet es mit 5,5 Blendenstufen. Wenn man es auf ein Gehäuse mit IBIS wie die EOS R aufsetzt, wird es besser. Stabilerer Sucher. Schärfere Handhelds.

Das Urteil

Hier liegt das Problem.

Dieses Objektiv erhält 5 Sterne. Kauf es nicht.

Kontraintuitiv? Ja. Nische? Absolut. Die Mathematik tut weh. Du möchtest 300 mm bei f/2,8? Sie können ein älteres EF-Objektiv mit einem Adapter erwerben. Billig.

Besser noch: Kaufen Sie ein Canon R1-Kameragehäuse. Verwenden Sie das gesparte Geld, um das gebrauchte Prime-Gerät und einen Telekonverter zu kaufen. Zur Abwechslung vielleicht 70 bis 200 hinzufügen.

Sie sparen Tausende.

Der 100300 erspart Ihnen einen Schritt: den Glaswechsel. Ist diese Bequemlichkeit einen sechsstelligen Unterschied wert? Oder ist es nur eine Kleinigkeit für Ihre Objektivtasche?

Попередня статтяÄltester Bernstein aller Zeiten
Наступна статтяGeburtenkontrolle und Essattacken